Montag, 4. Juli 2011

Hinter der Kamera - Stanley Kubrick



Stanley Kubrick

Peter Sellers und Stanley Kubrick "Dr. Strangelove oder wie ich lernte die Bombe zu lieben"
Stanley Kubrick "2001"
Jack Nicholson und Stanley Kubrick "The Shining"
Stanley Kubrick "The Shining"
Malcolm McDowell und Stanley Kubrick "Clockwork Orange"
Shelley Duvall, Jack Nicholson und Stanley Kubrick "The Shining"
Jack Nicholson und Stanley Kubrick "The Shining"
Kirk Douglas und Stanley Kubrick "Spartakus"
Stanley Kubrick "2001"
Stanley Kubrick
Stanley Kubrick und Weegee
Stanley Kubrick vermutlich "Lolita"

Kommentare:

  1. Perfektionist, Perspektivenfetischist, wenige Regisseure haben so ein Blick für Details, während sie Bilder aufreißen können zu bemerkenswerter Größe.
    Und wenige sind mit Geld so verschwenderisch... während sie filmübergreifend ihre Arbeit kostensparend aufbereiten. Kubrik hat unveröffentlichten Strangelove-Material eingefärbt und für die "Stargate"-Sequenze der Odyssee verwendet. Diese sollte ursprünglich zum Saturn gehen, aber die Effekte für die Ringe zu kreieren versprach zu teuer zu werden, also verlegte Kubrik sich auf Jupiter und lag mit Io nur knapp neben heutigen NASA-Hoffnungen auf Leben... der Mond "Europa" ist heute Hoffnungsträger.
    Die Nasa ehrte seine Arbeit und benannte einen Mars Orbiter "2001 Mars Odyssey"... ;)
    Mein Notebook heißt übrigens HAL... obwohl Kubrik die Alphabetverschiebung HAL/IBM stehts bestritten hat. IBM hat aber beratend zur Seite gestanden, sie waren bloß nicht begeistert, als sie erfuhren, dass HAL anfängt die Crew zu meucheln. Mein ThinkPad ist von IBM... es ist aber stets brav.

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  2. Noch ein bißchen "from behind"...

    Ganz stolzer Papa hat Kubrick seine kleine Tochter in "2001 - Space Odyssey" untergebracht... hier die Szene mit Vivian Kubrick...

    http://www.youtube.com/watch?v=MRQLwZMywcQ

    Vivian wurde erwachsen und sie machte einen Film über die Arbeit ihres Vaters als er "Shining" drehte.
    Teil eins:
    http://www.youtube.com/watch?v=182eGQPLrYc&playnext=1&list=PL0496CDEE65E36650

    (Die anderen Teile schließen sich dann auf Youtube an...)

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  3. A collection of Kubrick quotes:

    A film is - or should be - more like music than like fiction. It should be a progression of moods and feelings. The theme, what's behind the emotion, the meaning, all that comes later.


    A filmmaker has almost the same freedom as a novelist has when he buys himself some paper.


    Any time you take a chance you better be sure the rewards are worth the risk because they can put you away just as fast for a ten dollar heist as they can for a million dollar job.


    Here's to five miserable months on the wagon and the irreparable harm that it's caused me.


    I never learned anything at all in school and didn't read a book for pleasure until I was 19 years old.


    If it can be written, or thought, it can be filmed.


    If you can talk brilliantly about a problem, it can create the consoling illusion that it has been mastered.


    It's a mistake to confuse pity with love.


    It's crazy how you can get yourself in a mess sometimes and not even be able to think about it with any sense and yet not be able to think about anything else.


    Perhaps it sounds ridiculous, but the best thing that young filmmakers should do is to get hold of a camera and some film and make a movie of any kind at all.


    The great nations have always acted like gangsters, and the small nations like prostitutes.


    The screen is a magic medium. It has such power that it can retain interest as it conveys emotions and moods that no other art form can hope to tackle.


    There are few things more fundamentally encouraging and stimulating than seeing someone else die.


    What do you take me for? A fourteen karat sucker?


    When a man cannot choose, he ceases to be a man.


    You sit at the board and suddenly your heart leaps. Your hand trembles to pick up the piece and move it. But what chess teaches you is that you must sit there calmly and think about whether it's really a good idea and whether there are other, better ideas.


    You're an idealist, and I pity you as I would the village idiot.

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  4. Starker Tobak. Manches davon ist so wahr und tut so weh wie manches in seinen Filmen.
    Ich geb's ja zu, mein Lieblingsfilm von ihm ist "2001"... ja, was 'ne Überraschung, ich weiß. Was ich aber an vielen seiner Filme schätze ist, dass er über Punkte hinweg geht, die schmerzhaft sind. Er begnügt sich nicht damit deutlich zu sein oder in etwas einzutauchen und begreiflich zu machen... er steigert sich förmlich in Bilder, Sequenzen, ja auch in seine Figuren hinein. In "Shining" hat man dann irgendwann begriffen, dass der Schriftsteller einer Wirklichkeitsverschiebung erliegt. Kubrick zelebriert diese Welt die dadurch entsteht, er überfrachtet sie nahezu mit Symbolik, mit Masken, mit Farbe... seine Filme sind streckenweise wie ich mir LSD-Trips vorstelle. Und weil sie nicht an der Schwelle von normalem Popcornkino Halt machen hinterlassen sie einen oft beschäftigt, manchmal verstört, nicht selten fragend.
    Ich finde "2010" ist eine der besten Fortsetzungen die jemals gedreht wurden, aber ich hätte mir gewünscht er hätte dabei Regie geführt. Der Film ist großartig gemacht, aber dieses Kubrick-Gefühl hat er nicht.
    "2061" und "3001" bleiben wohl unverfilmt... Mensch, Mensch, Mensch, das hätte ein Quartett werden können. Aber wann wird sich je wieder ein Regisseur trauen Bilder zu schaffen, die es erlauben, dass 70% des Film ohne Worte auskommt? Und irgendwie merkt man nicht mal dass keine Worte da sind, weil eine andere Sprache sehr wohl da ist.
    ("Koyaanisqatsi"& Co. zählen nicht, die sind eine eigene Baureihe! ;)

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  5. Merkwürdig 2001 mag ich nur halb, noch weniger allerdings Eyes Wide Shut. Aber Clockwork und Wehge Zum Ruhm und und, ach! Und er wechselt die Ästhetiken je nach Stoff und Absicht und hat doch einen erkennbaren Stil.
    Und man hat einige Bilder im Hirn, als wären es eigene.
    Der fliegende Knochen, der wackelnde Phallus mit der Singing in the rain Musik. (Bei der Szene hab ich viel über Theater gelernt.)
    Und dann kam A 1, so ein Kitsch. Gott sei Dank, dass er den nicht sehen musste!

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  6. Der fliegende Knochen ist mein persönlicher all time Lieblingscut ...noch schöner als Hitchcocks "Kuss->auf's Bett sinken->Zug fährt in den Tunnel"... :)
    A.I. hätte was werden können, die Geschichte ist toll. Aber dann gibt es eben so einen Spielberg-Effekt. Den finde ich ähnlich wie den Kubrick-Effekt, aber er hat einen anderen Geschmack. Beide trauen sich ein mehr, noch mehr, wow fast schon zuviel...
    Spielberg wird halt Zuckerglasurmäßig, wohingegen Kubrick interdimensional wird. Kubrick zeigt Zwischenwelten, im Universum, im menschlichen Gehirn, in Seelenabgründen, in Gesellschaften. Spielberg glasiert seine Storys mit Gefühl, noch 'ne Portion Gefühl, ach da geht noch eine Portion Gefühl... irgendwann ist er dann so 'drüber, dass man vor lauter Glasur nicht mehr an die Geschichte herankommt.

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  7. Das letzte Bild ist aus Dr. Seltsam, die Sekretärin Miss Scott, Tracy Reed, im Bett, die auf General Turgidsons, George C. Scott, Rückkehr von der Krisensitzung wartet...

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