Mittwoch, 5. Oktober 2011

Basel - Kunstmuseum - Schiele - Erich Lederer

Egon Schiele, Porträt Erich Lederer

Dieses Bild hängt im Kunstmuseum Basel, ist der schön, oder wie? Was das wohl für rote Dreiecke seien mögen?
 
Egon Schiele verstarb, erst 28 Jahre alt, am 31. Oktober 1918.

"Im Herbst 1912 machte Egon Schiele durch die Vermittlung seines Mentors Gustav Klimt die Bekanntschaft des Industriellen August Lederer, der als einer der führenden Spirituosenhersteller der Monarchie mit Fabriken in Ungarn und Böhmen zu Reichtum gelangt war. Gemeinsam mit seiner Frau Serena hatte Lederer eine bedeutende Kunstsammlung, insbesondere von Werken Klimts, angelegt. Auf Einladung Lederers traf Schiele am 21. Dezember 1912 auf dessen Anwesen im ungarischen Raab (heute Györ) ein, wo er mit der Familie des Gastgebers die Weihnachtsfeiertage verbrachte und ein Porträt des fünfzehnjährigen Sohnes Erich malte. Dazu entstanden um den Jahreswechsel 1912/13 zahlreiche vorbereitende Skizzen in verschiedenen Techniken und Ausführungszuständen, die das Modell in unterschiedlichen Haltungen wiedergeben. Mit Erich Lederer, der selbst künstlerische Ambitionen hegte, blieb Schiele zeitlebens in Kontakt, gab ihm Zeichenunterricht und porträtierte ihn in späteren Jahren noch mehrmals.








Kommentare:

  1. Ein Selbstbild, 1910

    Ich bin für mich und die, denen
    Die durstige Trunksucht nach
    Freisein bei mir alles schenkt,
    und auch für alle, weil alle
    ich auch Liebe, - Liebe.

    Ich bin von vornehmsten
    Der Vornehmste
    Und von Rückgebern
    Der Rückgebigste

    Ich bin Mensch, ich liebe
    Den Tod und Liebe
    Das Leben.

    Egon Schiele

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  2. Unvollendet perfekt.
    Zerrissenheit mittels sauberer Linien.
    Bei Schiele ist das kein Widerspruch.

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  3. die roten dreiecke gehören zum muster des teppichs, der auf dem fussboden liegt
    ko

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