Mittwoch, 30. September 2015

Frauenstreik in Island

Ich hatte eine fast surreale Konfrontation mit einer Feministin und Gender-Forscherin auf Facebook und habe danach über die Unterschiedlichkeit unserer weiblichen Positionen ein wenig nachgedacht:
Ich bin in der DDR aufgewachsen, wo es aus gänzlich unfeministischen, ökonomischen Gründen Usus war, dass nahezu alle Frauen arbeiteten. Nahezu ALLE. Meine erste echte Hausfrau habe ich im Westen kennengelernt. Das ist kein Werturteil, nur eine Beobachtung. Die Pille war in der DDR kostenlos, Abtreibung seit 1972 legal und ohne vorherige Gewissensprüfung, Kindergartenplätze standen allen zur Verfügung, auch wenn man über die Qualität der Kinderbehandlung, weiß Gott, streiten könnte. Doch Lohngleichheit gab es nicht. Und auch keine Chancengleichheit. Aber auf eine mir nicht wirklich erklärbare Art war ich nie im Zweifel darüber, dass ich Männern gleichwertig bin. Nicht gleichberechtigt, das halte ich für ein Ding der Unmöglichkeit, denn wir sind biologisch verschieden, und das ist "gut so". Aber Unterschiedlichkeit war mir auch nie ein Gradmesser von Qualität. 

Du bist anders als ich, ich kann dies besser, du jenes. 

Erst nach 1989 wurde ich mit fundamental anderen Ansichten zum Geschlechterverhältnis konfrontiert. Einiges schien mir esoterisch, einiges verkrampft, einiges spannend. Aber, was mich auch bei den interessanten Positionen irritierte war der Magel an ökonomischem Denken. Wenn ich genauso viel verdiene, wie ein Mann, der eine der meinen gleichwertige Arbeit leistet, wenn ich meine Kinder für wenig Geld sicher und gut versorgt unterbringen kann, während ich arbeiten gehe, dann sind meine Möglichkeiten gleichgestellt zu leben, unendlich höher. Sicher vernachlässige ich hier viele andere geschlechtsspezifische Probleme, aber als Grundlage einer produktiven Auseinandersetzung scheint mir, dass ökonomische Gerechtigkeit die wichtigste zu erkämpfende Vorraussetzung wäre.

Am 24 Oktober 1975 streikten etwa 90% der isländischen Frauen für das Recht auf gleichen Lohn bei gleicher Arbeit. Und sie gingen noch weiter und verweigerten an diesem Tag jede Art von Arbeit, Küchenarbeit, Hausarbeit, Versorgungsarbeit. Sie überließen auch die Versorgung ihrer Kinder den nichtstreikenden Männern und gingen - aus. Das Wort Streik wurde nicht verwendet, sondern sie nannten es einen "freien Tag".
Eine eher rechts einzuordnende Stadträtin schrieb um 3 Uhr eine Nachricht an ein weibliches Mitglied der Links-Grünen, nachdem sie dafür kritisiert worden war, eine Versammlung für 3.00 Uhr einberufen zu haben: Um 2.25 Uhr haben wir "schon unsere Gehäter erarbeitet", nach 65, 65% eines gewöhnlichen Arbeitstages.

In Reykjavik trafen sich 25 000 Frauen, bei einer damaligen Einwohnerzahl von 220 000 waren das wirklich viele, tranken Kaffee, rauchten (1975!) und redeten miteinander.


25 000 Frauen auf einem riesigen Haufen, man stelle sich das akustisch vor.

Vigdís Finnbogadóttir wurde 1980 als erste europäische Frau zur Präsidentin ihres Landes gewählt. Sie blieb bis 1996 im Amt.

Trotzdem verdiente 2005 eine Isländerin 64.15% des entsprechenden Lohnes ihres männlichen Kollegen. 2013 lag der Verdienst einer isländischen Frau immer noch 19.9% unter dem eines männlichen Isländers. Aber sie arbeiten weiter dran.

"In the past year 20 major companies in Iceland have been awarded certificates showing they giver their male and female employees equal pay for equal work, and many more companies will follow." 
2014  
http://www.nordiclabourjournal.org/i-fokus/iceland-back-on-its-feet/article.2014-06-12.6461720786


Kommentare:

  1. Gleichberechtigung der Frau in der DDR ?
    Diese hübsche These wurde uns von den männlichen Lenkern so lange eingeredet, bis wir das (fast) selber glaubten. Immerhin gab es e i n e Frau im Ministerrat der DDR: Margot Honecker.

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  2. ökonomische Gerechtigkeit ist eine wichtige zu erkämpfende Vorraussetzung, da würde KEINE feministisch denkende Person widersprechen. Das Problem ist, dass die sog. "Verteilungsgerechtigkeit" sehr eng verwoben ist mit der "Anerkennungsgerechtigkeit" (Literaturempfehlung: Nancy Fraser: "Die halbierte Gerechtigkeit"). Beide Dimensionen sozialer Gerechtigkeit können nicht getrennt voneinander betrachtet und erkämpft werden. Der gender pay gap, die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen, kann sich nur verringern, wenn weiblich konnotierte Arbeit aufgewertet wird.
    Beispiel 1: Ein Maurer-Azubi verdient mehr als eine Friseur-Azubi. Warum? Jemand der als Facharbeiter in der Fabrik Autos zusammensetzt verdient mehr als eine Erzieherin, warum? Welches Menschenbild und welche gesellschaftlichen Prioritäten liegen hier zugrunde?
    Beispiel 2: die große Mehrheit der Frauen unterbricht die Erwerbsarbeit, bzw. setzt sie in Teizeit fort- wegen der Kinder und Hausarbeit. Im Falle einer Trennung sind sie von Armut betroffen (Stichwort: 40% Alleinerziehende von Armut betroffen, trotz höherer erwerbstätigkeitsquote als Frauen in Partnerschaft). Der "gender pension gap" liegt in Deutshcland übrigens bei 60%. Das heißt, Frauen beziehen um 60% geringere eigene Alterungssicherungseinkommen als Männer. Auch das ist ein Anerkennungsproblem: Hausarbeit und Kindererziehung wird nicht als produktive Arbeit verstanden, obwohl sie extrem wichtig für das Weiterbestehen unserer Gesellschaft ist. Die Frauen in Island haben damals genau um diese Anerkennung gekämpft, sie haben darauf aufmerksam gemacht, dass ohne sie und das hohe Maß an unbezahlter Arbeit, die tagtäglich von ihnen geleistet wird, nichts mehr funktioneiren würde.
    Die Menschen, die sich kümmern, sorgen, aufziehen, erziehen, heilen und pflegen sind oft (bei Trennung oder spätestens im Alter) wirtschaftlich nicht abgesichert!!! Sie sind damit in einem Abhängigkeitsverhältnis von Ehepartner oder Staat, die auch mit einer simplen Angleichung der Löhne nicht bekämpft wird! Das trifft übrigens vorwiegend auf Frauen zu, auch wenn die Anerkennung pflegender/sorgender Männer natürlich genauso erkämpft werden muss! Feminsitische kritische Theorie und feminisitsche politische Philosophie versucht Lösungen genau für diese Ungerechtigkeiten zu finden, die eben nicht nur durch eine oberflächliche ökonomische Umverteilung gelöst werden können.

    Also: "Wenn ich genauso viel verdiene, wie ein Mann, der eine der meinen gleichwertige Arbeit leistet, wenn ich meine Kinder für wenig Geld sicher und gut versorgt unterbringen kann, während ich arbeiten gehe" JA, unbedingt! Aber eben auch: die Hausarbeit und Verantwortung (für Kinder und andere Bedürftige) muss gerecht zwischen beiden und dem Staat aufgeteilt werden. Sie muss als gesellschaftlich wichtige Arbeit anerkannt werden!

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    1. Korrektur der Literaturempfehlung: Nancy Fraser/Axel Honneth: "Umverteilung oder Anerkennung?"

      https://www.perlentaucher.de/buch/nancy-fraser-axel-honneth/umverteilung-oder-anerkennung.html

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  3. Liebe Frau Bö,

    "Beispiel 1: Ein Maurer-Azubi verdient mehr als eine Friseur-Azubi. Warum?"

    Das ist die falsche Frage. Zudem noch falsch gedacht. Die Frage betrachtet die Wertigkeit von Berufen anhand ihrer Entlohnung. Das ist aber falsch gedacht. Die Frage ist warum ein Friseur mehr verdient als einE Friseur-Azubi. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit.
    Ihre Frage ist zudem geschlechterklischeehaft gestellt. Warum DER Maurer, DIE Friseuse? Gleichstellung beginnt im Kopf auch damit Berufe von ihrer traditionellen Geschlechteranbindung zu befreien.
    Ihren ökonomischen Schlußfolgerungen kann nicht widersprochen werden. Sie und ihre Konsequenzen sind Fakt... und änderungsbedürftig.
    Andere Gesellschaften sind weiter als wir. In Schweden wird es beispielsweise als wünschenswert betrachtet, dass auch der Vater sich gut vergütete Elternzeit nimmt. Das gibt der Frau Karrierefreiheiten zurück und schadet der seinen nicht, denn die schwedische Logik besagt "Wer einen Haushalt schmeißen kann, kann auch eine Abteilung bereichern.". Man sieht darin Führungsqualitäten.
    Die Lohndifferenz der Geschlechter (so kann man eine gender pay gap übrigens auch nennen) beträgt in Schweden 6%.
    Es geht also... und es ist eine Baustelle an der weiter zu arbeiten ist. Ich persönlich aber frage, was diese Arbeit besser leistet... eine Gender-Studie oder die Jugendliche, die es schafft ihre Kollegen als Mechanikerin zu begeistern?
    Zum Schluß noch meine Lieblingsgeschichte. 1988 bestiegen erstmals Pilotinnen ein Lufthansa-Cockpit. Als Evi Hetzmannseder auf einem Auslandsflug ihre Position an einen Controller gab hörte sie erstmal nichts und dann den Satz ""Are you a madam, Sir?".
    Heute fliegen 300 Frauen für Lufthansa. Könnte mehr sein - wird auch mehr werden. Denn sie alle ermutigen junge Frauen zur Nachahmung.

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  4. Liebe Silvia Rhode,

    danke für Ihre Antwort. Ich habe mir einige Gedanken darüber gemacht.
    "Die Frage betrachtet die Wertigkeit von Berufen anhand ihrer Entlohnung." ja wie denn sonst? Zumindest, wenn wir hier um ökonomische Gleichstellung geht, ist Entlohnung der Hauptfaktor. Ein feuchter Händedruck und ganz ganz viel Dankbarkeit sichert leider nciht meine Rente. Ich nannte die Beispiele, um darauf hinzuweisen, dass in Berufsfelder in denen vorwiegend Frauen beschäftigt sind, der Lohn niedriger ist, als in Feldern, in denen Männer arbeiten. Das ist eben auch wesentlicher Teil der Lohnlücke zwischen Mann und Frau. Dazu kommen andere Barrieren auf der Karriereleiter, die Frauen haben, die Männer nciht haben. Also "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" (diesbezüglich gibt es übrigens mittlerweile ein Gesetz) ist einfach zu kurz gedacht.

    "was diese Arbeit besser leistet... eine Gender-Studie oder die Jugendliche, die es schafft ihre Kollegen als Mechanikerin zu begeistern? "

    Gender Studies haben also mehr mit der von Ihnen ins Feld geführte Mechanikerin zu tun, als Sie vllt denken, denn wer kümmert sich denn darum, die "Berufe von ihrer traditionellen Geschlechteranbindung zu befreien"? Wer hilft, Geschlechterrollen aufzubrechen und Jugendliche zu nicht-geschlechtskonformer Berufswahl zu motivieren?
    Wer sorgt dafür, dass das Mädchen mittlerweile überhaupt das Recht hat, Mechanikerin zu werden? (In vielen Betrieben werden weibliche Bewerberinnen übrigens immer nch abgelehnt, weil es keine Mädchentoilette gibt, zumindest ist das der offizielle Grund)
    Und wer sorgt dafür, dass es Gesetze gibt, die eben diese Mechanikerin vor Sexismus am Arbeitsplatz schützen?
    Geschlechterforschung, bzw. geschlechtersensible Forschung stellt hegemoniales Wissen in Frage (z.B. warum wird Frauen zugeschrieben, besonders fürsorglich zu sein und Mathe nicht zu können?).
    Geschlechterforschung produziert Wissen, welches sich dann in politischen Maßnahmen oder in Bildungsplänen niederschlägt. (In Schweden herrscht ja nicht "natürlicherweise" eine andere Mentalität oder Kultur, dort gibt es die politische Einsicht der Geschlechtergleichstellung schon viel länger und sie hat sich auch in Gesetzen und Politik-Maßnahmen bereits institutionalisiert.)
    Man darf Geschlechterforschung ja nicht nur als Elfenbeinturmwissenschaft verstehen, es gibt hier mehr Berührungspunkte mit der Realität als in manchem Philosophie- oder Literaturwissenschaftsseminar. (wobei ich finde, dass auch Wissenschaft, die keinen unmittelbaren Einfluß aufs Weltgeschehen nimmt, ihre absolute Berechtigung hat).
    Deshalb ist meine Antwort auf die Frage auch nicht eindeutig: Es braucht alle Seiten, um etwas zu verändern: Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und die Individuen!

    In diesem Sinne, eine schöne Woche!

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  5. Übrigens: Eine wirklich gute (Comedy-) Sendung zum Thema lief im April im ZDF:
    https://www.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=WM2BGTvwWKw&app=desktop

    Mal was zum Lachen bei dem doch ernsten Thema!

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  6. Das Beispiel der Mechanikerin, die keinen Arbeitsplatz bekommt weil es nur eine Herrentoilette gibt greife ich mal auf. Eine sinnvolle Gesetzgebung würde sich jetzt anhand der veränderten Gesellschaftsstrukturen novellieren und sagen: eine Unisex-Toillette reicht. Das wäre sinnvolle Gesetzgebung.
    Eine Gesetzgebung gegen Sexismus kann auch zum Stolperstein werden... bestes Beispiel die USA... wo einige Schule ihren Kindern neuerdings verbieten fangen zu spielen... aus Angst es könne zu "unsittlichen Berührungen" kommen - und teuren Klagen der Eltern. Ich persönlich will solche Blüten nicht haben.
    In unseren Grundgesetz( I.Die Grundrechte/Artikel 3, Absatz 1-3) ist bereits die fundamentale Gleichstellung festgeschrieben. Wir haben keine nachdrücklichere Gesetzgebung als unser Grundgesetz. Es bedarf auch keiner weiteren, es bedarf der konsequenten Umsetzung. Das Bewusstsein dafür in unserer Gesellschaft zu verankern bedarf gelebter Beispiele. Darüber hinausgehende Gesetze bleiben Theorie, nicht wirklungsvoller als bereits bestehende. Es bedarf der Ausschöpfung der bestehenden. Das Grundgesetz reichte um Frauen in die Bundeswehr zu bekommen. Aber es muss jene geben, die ihr Recht dann auch annehmen und vor Ort die Eisbrecher für ein breiteres Fahrwasser sind. Es ist ein gesellschaftlicher Prozess, ein gelebter. Der kann parallel erforscht werden, aber die Frauen, die wirklich diesen Prozess vorantreiben, die lesen wahrscheinlich nicht einmal Genderstudien... sie leben sie, improvisieren sie jeden Tag und gegen so viele Widerstände. Ich persönlich halte sie alle für bedeutender.

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  7. Silvia - I like you very very much! Und ich stimme Dir zu. Und möchte noch etwas hinzufügen: Genderforschung scheint mir sehr stark auf die Verdeutlichung der Unterschiede zwischen den Geschlechtern ausgerichtet, darauf, jede mögliche Verletzung / Übertretung der Rechte oder Erwartungen einer Gruppe zu verhindern. Dagegen halte ich, Schutz muß sein, aber ungekränkt kommt keiner durchs Leben, Unterschiede zu kennen ist wichtig, aber Gemeinsamkeiten, übereinstimmende Interessen zu finden, ebenso. Die immer vehementere Unterteilung der Menschen in immer besonderere Untergruppen, wirkt schon wie eine Manie. LGBT wird so zum Buchstabensalat. Darüber vergessen wir vielleicht, dass keine Gruppe besser ist, oder außerordentlicher, als eine andere, sie ist "nur" in bestimmten Punkten anders. Kämpfen wir doch besser für die Andersberechtigung als für die Gleichberechtigung!

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  8. Liebe Johanna, danke Dir, sehr, sehr. Ich bin sehr für Individualität... und da darf und soll bitte auch jede persönliche Unterscheidung gelten. Wir einzig. Aber wie wäre eine allgemeine Gleichschätzung - ja, bei voller Andersberechtigung, aber Gleichschätzung.
    Ich tue mich schwer mich und andere über "etwas" zu definieren. Wir haben so viele "etwas". Ich bin nicht etwas, ich bin viel, jeder ist das. Du hast recht, wir kollidieren alle. Und wenn wir aufprallen müssen wir mit dem Hindernis umgehen. Da geht es um Gerechtigkeit. Und da herrscht wahrscheinlich Einigkeit... gleiche Pflichten, gleiche Rechte, gleiches Gehalt etc.
    Aber wie komme ich dahin? Wo ist der schnellste Weg? Und da glaube ich nicht an Studien, da glaube ich an's Leben.
    Bringen wir unseren Kindern bei Geschlechterklischees zu vergessen, ermutigen wir sie das zu tun, lange bevor sie jemals auch nur eine Genderstudie gelesen haben. So ändert man eine Gesellschaft. Machen wir Unterscheidungen unnötig, durch unser Vorbild, durch das, was wir weitergeben. Machen wir die Klappe auf in unserer Umgebung wenn was schief läuft. Ich persönlich tue das nicht als Feministin wenn's um Geschlechterfragen geht. Warum auch? Ich mache ja auch die Klappe auf, wenn ich als Deutsche in Deutschland bin und es geht gegen Ausländer. Klappe auf wenn's schiefläuft... nicht, weil ich Frau bin, weil ich Silvia bin.
    Das ist für jeden täglich. Und das ist auch in Frauenfragen täglich.
    Ich leugne keine Mißstände, sie sind da. Aber keine Genderstudie hilft mir weiter beim Klappe aufmachen. Das muss jeder selbst. Täglich.

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