Sonntag, 14. August 2016

Ach, es ist schwierig, zu wissen, was rechtens ist.

Wie Herr Rousseau sagte:  
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern das er nicht tun muss, was er nicht will.

Ich bin ein Chaot, kämmen ist bewusste Pflicht, die oft vergessen wird. Lippenstift oft. Wimperntusche meist. Welche Teile meines Körpers ich bedecke oder verberge, ist abhängig von meiner jeweiligen ängstlichen oder entspannten Sicht auf mich selbst und, mindestens genauso oft, von meinem Desinteresse an genau dieser Sicht. Obwohl, Kleidung interessiert mich, weil ich dann doch eitel bin, auch in Beziehung auf meinen Körper. Mehr Zeit und Aufmerksamkeit bin ich nicht in der Lage zu opfern. Und niemand verlangt etwas anderes von mir.

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Rebekka blickte auf und sah Isaak. Sie ließ sich vom Kamel herunter und fragte den Knecht: Wer ist der Mann dort, der uns auf dem Feld entgegenkommt? Der Knecht erwiderte: Das ist mein Herr. Da nahm sie den Schleier und verhüllte sich.  
1.  Buch Mose 24, 64f

Vor vielen Jahren zum ersten Mal in Mea Shearim in Jerusalem, einem Viertel in dem fast ausschließlich ultraorthodoxe Juden leben. Es ist heiß. Sehr heiß. Am Eingang zum Viertel metallene Schranken. Wichtig schreitende Männer in schweren schwarzen Mänteln oder Kaftanen und schwarzen Borsalinos oder mit großen pelzumrandeten Hüten, wohl die Kleidung wohlhabender christlicher Polen und Litauer, ihrer vormaligen Unterdrücker, zitierend, laufen vorbei. Frauen mit unkleidsamen Perücken und formlosen langen Kleidern Kinderwägen schiebend und mit vielen weiteren Kindern um sich, gehen langsamer und selbst die Kleinen sind dick verpackt in der brütenden Hitze eines israelischen Sommers. Ein von Juden für Juden selbsterschaffenes Ghetto im Gelobten Land. Ich ostzonal geprägte Jüdin durch Geburt, aus Höflichkeit im langen Rock und weitem T-Shirt, werde beinahe angespuckt, nur weil ich meine Ärmel hochgekrempelt habe. 
Orthodoxe weibliche Gläubige tragen das Tichel, die Haare ganz verbergend oder bis zu zwei Zentimeter des Haaransatzes frei lassend.

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/15118  


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Und sag den gläubigen Frauen, sie sollen ihre Augen niederschlagen, und ihre Keuschheit bewahren, den Schmuck, den sie tragen, nicht offen zeigen, soweit er nicht normalerweise sichtbar ist, und ihre Tücher über ihre Busen ziehen.
Sure 24/31

Es gibt noch andere Suren zum selben Thema, jedoch verlangt keine die vollständige Unsichtbarmachung der Frau.  

Eine Frau, eine Muslima, mit Kopftuch. Ein Affront für mich und meine säkuläre Weltsicht, für mich als Feministin. (Wie ich das Wort interpretiere, ist ein eigenes Thema.) Für mich, die Menschen- und Bürgerrechte, kritische Vernunft und, gleichermaßen, religiöse Toleranz hoch schätzt.

Aber. Aber, es ist Recht dieser Frau, sich zu verhüllen. Wie es das Recht eines Sikhs ist, seinen Turban zu tragen, der Katholikin, ein Kreuzchen an die Halskette zu hängen. Auch in öffentlichen Ämtern. Sie verpflichten sich dem Grundgesetz, halten die Gesetze des Landes in dem sie leben ein, der Rest ist ihre persönliche Entscheidung, auch wenn sie mir zutiefst mißfällt
  
2 Der Genuß bürgerlicher und staatsbürgerlicher Rechte sowie die Zulassung zu öffentlichen Ämtern sind unabhängig von dem religiösen Bekenntnis.
Grundgesetz Artikel 136 WVR 

https://de.wikipedia.org/wiki/Verschleierungsverbot  

http://www.religion-online.info/islam/themen/kopftuch-info.html

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Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen,von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.
Präambel des Grundgesetzes


Warum eigentlich "vor Gott"? Vor welchem Gott? Vor wessen Gott? Ich hab keinen. Aber bis zum heutigen Tag treibt unser Staat die Kirchensteuer für die katholischen und protestantischen Kirchen ein, obwohl wir eine klare Trennung von Staat und Kirche haben. Gilt das eigentlich nur für die christlichen Religionsgemeinschaften? 
Als die DDR aufgehört hatte zu sein, Gott sei Dank, mußte ich aus der katholischen und der evangelischen Kirche austreten, ohne jemals in einer von ihnen Mitglied gewesen zu sein. Aber es wurde von mir verlangt, sonst wäre ich besteuert worden. Ich, eine atheistische Jüdin!

6 Die Religionsgesellschaften, welche Körperschaften des öffentlichen Rechtes sind, sind berechtigt, auf Grund der bürgerlichen Steuerlisten nach Maßgabe der landesrechtlichen Bestimmungen Steuern zu erheben.

Grundgesetz Artikel 137 WRV

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Es gibt noch viele Punkte über die nachzudenken wäre.:
Die Beschneidung, bei jüdischen männlichen Babies am achten Tag ist ein Gebot, bei muslimischen Jungs ist sie etwas später üblich
Ist das ok? Das Kind hat keine Mitsprachemöglichkeit, oder?
Die Genitalverstümmelung weiblicher Kinder ist kein nur muslimischer Brauch und ist ein übles Verbrechen und muß als solches bestraft werden.Die Kinderehe. Alles in mir lehnt das ab. Aber was tun wir, wenn solch ein Ehepaar in unser Land kommt? Einfach für ungültig erklären? Geht das? Das Kind, das Mädchen muß geschützt werden. Aber wenn sie das nicht will? Was ist mit Kindern aus diesen Kinderehen? Wie wäre die Lage, wenn ein gleichgeschlechtliches verheiratetes Paar in ein Land kommt, das eine solche Ehe nicht erlaubt?

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Eine Erwähnung weiblicher Genitalbeschneidung wurde in einem griechischen Papyrus in Ägypten, circa 163 v. Chr., gefunden. Die Praktiken sind somit älter als das Christentum und der Islam. Dennoch wird oft geglaubt, dass diese Praxis im Islam begründet ist. Zu den Religionsgruppen, die die Beschneidung weiblicher Genitalien praktizieren, zählen in erster Linie Muslime, aber auch Christen verschiedener Glaubensrichtungen, äthiopische Juden und Anhänger traditioneller Religionen. In Sierra Leone, wo 90 Prozent aller Frauen beschnitten sind, hauptsächlich nach Typ II, wird die Beschneidung von allen christlich und muslimisch geprägten ethnischen Gruppen mit Ausnahme der Kreolen praktiziert. Allerdings geht die Praxis auf vorchristliche und vorislamische Zeit zurück. In den Ländern, in denen die Mädchenbeschneidung üblich ist, nehmen vor allem ungebildete Gläubige häufig an, sie sei religiös vorgeschrieben. Im Islam ist dies je nach Auslegung auch Lehrmeinung.  
So sagt Wiki.

7 Kommentare:

  1. Ein Freund schrieb:

    In Berlin sind in Justiz, Polizei und Bildungswesen weltanschauliche Zeichen jeder Art verboten - und das ist auch gut so:

    § 1
    Beamtinnen und Beamte, die im Bereich der Rechtspflege, des Justizvollzugs oder der Polizei beschäftigt sind, dürfen innerhalb des Dienstes keine sichtbaren religiösen oder weltanschaulichen Symbole, die für die Betrachterin oder den Betrachter eine Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft demonstrieren, und keine auffallenden religiös oder weltanschaulich geprägten Kleidungsstücke tragen. Das gilt im Bereich der Rechtspflege nur für Beamtinnen und Beamte, die hoheitlich tätig sind.
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    § 2
    Lehrkräfte und andere Beschäftigte mit pädagogischem Auftrag in den öffentlichen Schulen nach dem Schulgesetz dürfen innerhalb des Dienstes keine sichtbaren religiösen oder weltanschaulichen Symbole, die für die Betrachterin oder den Betrachter eine Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft demonstrieren, und keine auffallenden religiös oder weltanschaulich geprägten Kleidungsstücke tragen. Dies gilt nicht für die Erteilung von Religions- und Weltanschauungsunterricht."
    http://gesetze.berlin.de/.../t/iaf/page/bsbeprod.psml...
    VIS BE § 2 VerfArt29G BE 2005 | Landesnorm Berlin | Gesetz zu Artikel 29 der Verfassung von Berlin vom 27. Januar 2005 | gültig ab: 09.02.2005
    Recherche juristischer Informationen
    gesetze.berlin.de|Von juris GmbH

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  2. Johanna Schall

    Warum ist das gut so?

    Der Freund

    Ist das eine ernstgemeinte Frage? Ich bin irritiert.

    Johanna Schall

    Ja. Ist durchaus ernstgemeint. Diese Gesetze schränken das Grundgesetz ein. Warum ist das gut?

    Der Freund

    Johanna, ich bin wirklich verwundert, wie du zu dieser Auffassung gelangst. Erstmal ist es schlichterdings nicht möglich, dass ein Landesgesetz das Grundgesetz einschränkt. So ein Gesetz würde niemals beschlossen werden. Sollte es - aufgrund eines kollektiven Aussetzers oder so - doch beschlossen werden, würde es kassiert werden (müssen). Außerdem ist falsch, was du schreibst. Das Grundgesetz fordert Neutralität. Das oben von mir zitierte Gesetz des Landes Berlin schränkt das Grundgesetz nicht ein, sondern bekräftigt und konkretisiert es.
    Ich zitiere die Päambel: " Gleichzeitig ist das Land Berlin zu weltanschaulich-religiöser Neutralität verpflichtet. Deshalb müssen sich Beschäftigte des Landes Berlin in den Bereichen, in denen die Bürgerin oder der Bürger in besonderer Weise dem staatlichen Einfluss unterworfen ist, in ihrem religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnis zurückhalten." Wie kann man das missverstehen?

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  3. Johanna Schall

    Ich missverstehe nicht. Ich befrage. Lass uns reden, nicht belehren. Bitte. Konkretisierung in eine Richtung ist ein einschränken. Das muß ja nicht falsch sein.

    Der Freund

    Ich rede ja mit dir. Wenn du das als Belehrung verstehst, kann ich es nicht ändern. Aber in diesem Punkt ist mir komplett rätselhaft, wie du zu deiner Auffassung gelangst. Du bringst bislang kein einziges Argument.
    Der Staat - und damit seine Vertreter - müssen neutral sein. Was eine Richterin, eine Lehrerin, ein Polizist glauben und zuhause machen, ist ihre Sache. Im Dienst aber nicht.

    Johanna Schall

    Und ein Kopftuch bedeutet Mangel an Neutralität? Also der Glaube nicht, aber das äußere Zeichen?

    Der Freund

    Ein Kopftuch ist das Gegenteil von Neutralität. Ich kann echt nicht fassen, dass das für dich fraglich ist!

    Johanna Schall

    Du argumentierst bisher auch nicht. Du stellst nur Deine Meinung gegen meine und nennst diese irritierend und unverständlich.

    Der Freund

    Ich zitiere gesetzliche Grundlagen. Du stellst sie ohne Argument in Frage.

    Johanna Schall

    Nein, Du anerkennst meine Argumente nur nicht als solche.

    Der Freund

    Ich kann nicht wissen, was ein Mensch denkt und glaubt, ich bin ja kein Gedankenleser. Also ist das äußere Zeichen (Kreuz, Kopftuch) usw. für mich das Kriterium der Nicht-Neutralität.

    Johanna Schall

    Für Dich. Für mich ist es, ob jemand seinen Glauben nicht über das Gesetz stellt.
    Der Freund

    Johanna, glaube, das bringt nichts mehr. Meiner Meinung nach machst du den Grundfehler ganz vieler Intellektueller in Deutschland, die alles so lange hin- und her abwägen und relativieren, bis ihnen so schwindlig ist, dass sie am Ende nicht mehr den Mut und die Sicherheit haben, die Grundwerte gegen die Vertreter der Intoleranz entschieden zu behaupten.

    Johanna Schall

    Grundwerte. Das ist es. Die gilt es zu erhalten. Das sehen wir sehr verschieden.

    Der Freund

    Ich gebe mal ein Beispiel. Vergewaltigungsprozess. Frau im Minirock und mit bauchfreiem Top wurde nach Barbesuch von einem Typen vergewaltigt, mit dem sie zuvor getrunken hat. Die Richterin trägt Kopftuch. - Muss ich nicht weiter ausführen, gell?

    Johanna Schall

    Gegenbeispiel: Strenggläubiger nicht an der Keidung erkennbarer Katholik ist der Richter?

    Der Freund

    Oh bitte, Johanna! Woher soll ich dann wissen, dass er strenggläubig ist??? Es geht doch genau um äußere Zeichen!

    Johanna Schall

    Dir geht es darum. Mir eben nicht.

    Der Freund

    Sorry, dass ich jetzt sarkastisch werde, aber dann lies dein eigenes Posting auf deiner Website nochmal. Da geht es um Kaftane, Perücken, Mäntel, Kopftücher: äußere Zeichen.

    Johanna Schall

    Ja. Eben. Lies richtig.

    Der Freund

    Meine Lieblingsantwort. :-)

    Johanna Schall
    Ich hatte von Dir eine bessere Gesprächskultur erwartet. Ich schreibe darüber, dass jeder anziehen soll, was er will, solange er sich an die Gesetze hält.

    Der Freund

    Im übrigen schriebst du: "Aber, es ist Recht dieser Frau, sich zu verhüllen. Wie es das Recht eines Sikhs ist, seinen Turban zu tragen, der Katholikin, ein Kreuzchen an die Halskette zu hängen. Auch in öffentlichen Ämtern." - und das ist zumindest in Berlin nicht so.

    Johanna Schall

    Das stimmt.

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  4. Martin Baucks schrieb:

    Ich hasse alles Misionarische. Die sollen mich doch in Ruhe lassen mit ihren Religionen. Ein Tschador im Wedding ist für mich eine Art Ruhestörung . Man spürt regelrecht auf der Straße , wie sich alle stumm aufgeregt positionieren müssen. Dann liegt etwas Unausgesprochenes in der Luft, das auch die orthodoxen Juden in meinem Viertel vor sich grußlos vor sich hertragen . Die Tschadorträgerin versprüht um sich eine Stimmung des Richtiger-Seins. Diffuse Aggressionen entstehen in ihrem Umfeld, die sie schürt und nicht aufzulösen weiß . Sie provoziert meine Toleranz und fordert sie heraus. Und ich gebe sie ihr widerwillig, weil sie meine Toleranz zu missbrauchen scheint, als wäre sie ein "Ja" zu ihren moralischen Werten und nicht ein Ja zur Freiheit . Ein gruseliger Moment, der oft in meinem Leben vorkommt und vor dem ich mich kaum schützen kann. Ich wüsste nicht, wie ich mit einer Familienrichterin mit Kopftuch umgehen würde und bin weiterhin froh, dass es eine alte Ostrichterin in Pankow war, die über das Sorgerecht für meinen Sohn entschied. Sonst wäre er wohl nie bei mir aufgewachsen . Abstrakt kann ich deine Gedanken verstehen Johanna und finde sie nachvollziehbar . Im Konkreten und Realen gruselt mir davor. Man muss es einfach aushalten. Aber die Menge des Aushaltbaren ist schon hin und wieder schwer zu ertragen. Vor Gericht sollte es niemanden schwer fallen Neutralität zu bewahren. Gerichte sind in einer Demokratie keine missionarischen Orte. Da sollte man freiwillig auf äußere Zeichen, die auf die innere Haltung verweisen verzichten. Betonung auf freiwillig. Ich fordere mehr Toleranz gegenüber der Freiheit und bin mir der Widersprüchlichkeit meiner Formulierung bewusst . Freiheit baut auch auf Wohlwollen . Das empfinde ich bei der Tschadorträgerin im Wedding nicht. Pardon.

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  5. Die Trennung von Staat und Kirche findet in unserem Land nicht statt, jedenfalls nicht konsequent.(Johanna hat ein paar Eckpunkte genannt.) Das war uns offenbar so lange egal, bis wir jetzt in unseren Diskussionen merken, wie sehr sich in unseren Gehirnen und Gefühlen private und gesamtgesellschaftliche Kategorien - Glauben, Religion, Tradition, Wertesystem, Kultur - ineinander verhaken und je nach eigener Weltsicht und Toleranzgrenze ausgelegt werden.
    Ich wünschte, wir würden tatsächlich in einer laizistischen Gesellschaft leben.

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  6. Frankreich definiert sich als solche laizistische Gesellschaft, und hat dennoch dieselben Probleme des Aufeinandertreffens verschiedener Wertsysteme.

    Im Moment entscheiden verschiedene Bürgermeister in französischen Strandorten (Cannes, Korsika...), die "Burkini" (unbedingt mal bei Google Images nachschauen)zu verbieten. Aber wer soll das kontrollieren und ahnden?!

    Diese visuellen Wertsysteme verändern sich über die Jahre: vor 20 Jahren war "Oben-Ohne" in Spanien ein Offens. Heute ist Oben-Ohne überall gang und gäbe, Nudismus oft toleriert, und andererseits kommt dieses mittelalterliche Pendel in unser Europa.

    Mir ist ein Rätsel, warum die Frauen dabei mitspielen, zumindest hier in Europa. In der 2. oder 3. Generation türkischer Familien löst sich das ja dann auch oft auf, und die Frauen sind "verwestlicht".

    Die Zeit heilt alle Wunden...?!

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    1. Ich habe gar nicht den Eindruck, dass sich da was mit der Zeit auflöst.
      Nach dem Mauerfall sah ich sehr viel weniger junge Kopftuchfrauen in Berlin als heute; auch Fragen wie Teilnahme am Schwimmunterricht usw. scheinen mir erst in den letzten Jahren aufs Tapet zu kommen. Ich denke, nicht die Kleidung der Frauen ist ein Problem, es ist die Macht der Ideologie ihrer Männer, Väter, Brüder, die uns hier beunruhigt.

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