Samstag, 13. Oktober 2012

Gerhard Richter ist teuer.



Gerhard Richter "Abstraktes Bild"


In seiner Werke-Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie in Berlin bin ich fast erfroren. So viel KUNST, so wenig Malerei, so wenig sinnliches Erleben,. Ich scheine, falsch zu fühlen. Wo beginnt der Kunst-Markt und wo kann ich mir des eigenen Urteils sicher sein? Warum gibt es keine Maßstäbe? Oder gibt es welche, die ich nicht verstehe?
"Abstraktes Bild" von Gerhard Richter aus dem Jahr 1994: Ein unbekannter Käufer nahm per Telefon an der Auktion bei Sothebys in London teil und zahlte die Rekordsumme von 26,5 Millionen Euro.

Wer kann mir das erklären?

Kommentare:

  1. Klar, Geld zu haben, ist eine feine Sache.
    Aber ist dieser Grad nicht auch eine Art von Demütigung? Für einen, der sich als Künstler begreift? Könnte sich da nicht auch Scham regen, derart auf eine finanzielle Verschiebemasse reduziert zu werden?
    Oder kiechert da vielleicht einer ganz heimlich und ganz leise in sich rein, während er in die Kameras hineingrübelt?

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  2. Sorry: kichern ohne ie!

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  3. Kunstmarkt. Wie Wein. Einfach nur Börse.

    In der Kunsthalle war hier war eine Ausstellung, wo auch einige "Richters" hingen. so in dem Stil. Konnt ich nix mit anfangen. Aber auf der Dokumenta X hingen seine großen RAF Bilder, von Photos abgemalt, die hatten eine Wirkung. Haben Relationen verschoben. Da tat sich etwas auf - eine Verhandlung über Darstellung, Medien, Wirklichkeit, Bild, Abbild, im Zusammenhang mit der RAF war das auf dem Punkt. Dieses Farbgekratze wird nur duch den Namen wertvoll, behaupte ich, und das nicht wirklich unterscheidbat ist, wer da gekratzt hat. Das war ja sehr in Mode. Die deutschen Farben. Naja. Ist wahrscheinlich eigentlich hochpolitisch und brisant. Im Geheimen. Wobei interessant war, daß im Osten und Westen zur gleichen Zeit die gleichen Moden zu finden sind. Graue Kratzbilder. Von einstmals aussagefähigen Künstlern.

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