Mittwoch, 27. April 2011

Francisco de Goya - Los Caprichos 1


Los Caprichos (spanisch, von italienisch Laune, Einfall) ist ein zwischen 1793 und 1799 entstandener Zyklus von 80 Blättern des spanischen Malers und Grafikers Francisco de Goya. Die damals neuartige Aquatinta - Technik ermöglichte es, Flächen in verschiedenen Grauwerten zu ätzen, während mit der klassischen Radiernadel die Linien und Umrisse gezogen wurden.
1792 hatte Goya nach schwerer Krankheit sein Gehör verloren, er zog sich aus dem Hofleben zurück und sein Blick, wohl im Ausgleich zum verlorenen anderen Sinn, verschärfte sich.
Er sagte, er wolle, "...die unzähligen Schwächen und Torheiten, die in jeder zivilisierten Gesellschaft zu finden sind, und die üblichen Vorurteile und hinterlistigen Methoden, welche Gewohnheit, Ignoranz und Selbstsucht normal gemacht haben... " zeigen.
Und das hat er. Die erste Edition wurde, nach scharfer "Kritik" durch die Inquisition, wieder zurückgezogen und 1803 an den König verkauft.


Nobody Knows Himself. (Caprichos, no. 6; First Edition 1799)
Love and Death. (Caprichos, no. 10; First Edition 1799)
They Are Hot. (Caprichos, no. 13; First Edition 1799)
All Will Fall. (Caprichos, no. 19; First Edition 1799)
Nothing Could Be Done about It. (Caprichos, no. 24; First Edition 1799)
A Bad Night. (Caprichos, no. 36; First Edition 1799)
Bravo! (Caprichos, no. 38; First Edition 1799)

1 Kommentar:

  1. Alexander Höchst27. April 2011 um 21:04

    Tagträume... Erscheinungen auf dem Donnerbalken... Verwandlungen im Versammlungsraum... Verzerrungen auf meiner Netzhaut... Horror im Kreise meiner Umwelt... Der Wunsch nach Gärten wächst - Verwandlungen in Chlorophyll... Knut ist tot, sein Gehirn krank, ausgerechnet er...

    Es hat sich nicht allzu viel geändert, seit Goya's Zeiten...

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